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Aufblasbares Foil Board oder Hardboard? Der ehrliche Vergleich

Aufblasbares Foil Board und Hardboard im Vergleich, Grafik

Aktualisiert am , Lesezeit etwa 2 Minuten

Aufblasbare Foil Boards versprechen einfachen Transport und günstige Preise, Hardboards punkten mit direktem Fahrgefühl. Welche Bauart zu dir passt, hängt von deinem Alltag ab. Hier sind die Vor- und Nachteile im Überblick.

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So sind aufblasbare Foil Boards gebaut

Inflatables bestehen aus PVC-Hüllen mit einem inneren Gewebe aus tausenden Fäden, dem sogenannten Drop-Stitch. Es hält Ober- und Unterseite auf Abstand, sodass das Board unter hohem Druck steif wird. Für das Foil haben die Boards eine verstärkte Aufnahme, meist eine eingelassene Platte mit Schienen.

Je höher der Druck, desto steifer das Board, viele Hersteller empfehlen 15 PSI und mehr. Trotzdem gibt ein Inflatable unter Last etwas nach. Diese Flexibilität kostet beim Abheben Energie.

So sind Hardboards gebaut

Hardboards haben einen Kern aus EPS-Schaum, der mit Glasfaser oder Carbon und Epoxidharz laminiert wird. Sie sind leicht, steif und übertragen den Druck deiner Füße direkt auf das Foil. Carbon macht das Board noch leichter und steifer, aber auch teurer und empfindlicher bei punktuellen Schlägen.

Der Vergleich in der Übersicht

KriteriumAufblasbarHardboard
Transportzusammengerollt im Rucksackbraucht Platz im Auto oder einen Dachträger
Lagerungpasst in den Schrankim Boardbag, viel Platz
Abhebenspäter, braucht mehr Tempofrüh und direkt
Fahrgefühlweicher, verzeiht Fehlerpräzise, reagiert sofort
Robustheitunempfindlich gegen Dellenstoßempfindlich, Reparaturen nötig
Größenvor allem große Einsteiger-Boardsalle Größen bis zum Sinker
Preismeist günstigermeist teurer

Für wen sich ein aufblasbares Foil Board lohnt

  • Du hast wenig Stauraum oder kein großes Auto.
  • Du reist viel, mit Bahn oder Flugzeug.
  • Du willst günstig einsteigen und erst einmal ausprobieren.
  • Du fährst hauptsächlich bei ausreichend Wind und auf flachem Wasser.

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Für wen sich ein Hardboard lohnt

  • Du willst schnell Fortschritte machen und früh abheben.
  • Du fährst auch bei wenig Wind oder in Wellen.
  • Du hast Platz für Transport und Lagerung.
  • Du planst langfristig und willst später kleinere Boards fahren.

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Unser Fazit

Ein aufblasbares Foil Board ist ein guter Einstieg, wenn Transport und Budget entscheiden. Wer schnell vorankommen will und Platz hat, ist mit einem Hardboard besser bedient. Viele Foiler starten mit einem Inflatable und steigen nach der ersten Saison auf ein kompaktes Hardboard um, das Inflatable bleibt dann als Reiseboard.

Häufige Fragen

Kann man mit einem aufblasbaren Board wirklich foilen?

Ja. Moderne Inflatables mit verstärkter Foil-Aufnahme funktionieren gut, vor allem im Wing Foil. Bei sehr kleinen Boards und anspruchsvollem Fahren stoßen sie an Grenzen.

Wie lange hält ein aufblasbares Foil Board?

Bei guter Pflege viele Jahre. Spüle es nach Salzwasser ab, lass es trocknen und lagere es geschützt vor Hitze und Sonne.